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Stefan Schröder erhält das Stipendium 2005

Ausgewählt wurde der Dresdner Künstler von einer Jury, bestehend aus Michael Berninger, culturtraeger, dem Architekten Tancredi Capatti, der Kuratorin Ilina Koralova (GfZK), Sabine Christiansen vom Grünflächenamt Leipzig und dem Künstler Olaf Nicolai.

Aufgewachsen ist Stefan Schröder in Dresden Hellerau, wo er im Festspielhaus 1996 die Arbeit "Das Feld" realisierte. Eine größere Version dieser Arbeit sollte auch in einem der Reichstagshöfe realisiert werden: 3500 gelbe Meissner Porzellanscheiben, befestigt in einem Meter Höhe auf Edelstahldrähten. Dieses Feld hätte eine optimistische, sonnenhafte Wirkung entfaltet. Letztlich scheiterte es am Geld.

Studiert hat Schröder übrigens Malerei, von 1987 bis 1993 an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Es folgte ein Studienaufenthalt in den Niederlanden (1994-95) und, zurück an der Elbe, ein Meisterschülerstudium. Aufsehen erregten er und der Hamburger Künstler Pfelder mit dem Kunst-im-öffentlichen-Raum-Projekt "street level": 1998 in Dresden, 2000 in Bergen, Norwegen, und 2003 am Simplonpass in der Schweiz. Ein Hauptaspekt dabei war die "Zurückgewinnung der Straße als Bühne, Experimentierraum und Spiegelbild der gestalterischen, gesellschaftlichen und urbanen Auseinandersetzung".

Der 39-Jährige verbrachte im März 2005 bereits mehrere Wochen in Leipzig.


Folgende Künstler und Künstlerinnen waren vorgeschlagen:

Stefan Schröder
Volker Andresen
Maria Dundakova
Harmut Stockter
Nin Brudermann
Dieter Buchhart
Künstlergruppe Observatorium
Joanna Rajkowska
Alberto Duman
Susanne Lorenz
Sissel Tolaas
Dagmar Varady
Beate Engl
Stefan Saffer
Tina Hauser
Marianne Buttstädt
David Buob
Karsten Witke
Birgit Graschopf