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Richard Wagner Hain
Uferbereich des Elsterflutbeckens, östliche Seite, südlich der Jahnallee neben der Handelshochschule

Am Richard Wagner - Hain, dem Ort des nie fertig gestellten Denkmals für den
in Leipzig geborenen Komponisten, wird am 25. September um 15.00 Uhr u.a.
ein Klassiker zu Gehör gebracht: Wagner wie er nicht klingen sollte oder,
wie es der Schöpfer dieses amüsanten Meisterwerkes, Paul Hindemith,
ausdrückt: »Ouvertüre zum fliegenden Holländer wie sie eine schlechte
Kurkapelle früh um 7 am Brunnen spielt«.

Von dem nicht gebauten Denkmal für den Komponisten Richard Wagner sind nur noch die baulichen Rester der Gartenhalle und eine 200 Meter lange Trockenmauer erhalten. Die Parkanlage bietet dem Betrachter die Anmutung einer antiken Tempelanlage, die eher nach Griechenland als in den Leipziger Auenwald passt.
Das zur Hochwasserregulierung (1912 bis 1922) gebaute Elsterflutbecken bildet den Ausgangspunkt für die von Gustav Allinger (1891 bis 1974) geplante Parkanlage. Die Anlage sollte den Rahmen für ein Richard-Wagner-Denkmal bilden, das vom Stuttgarter Bildhauer Emil Hipp gestaltet wurde. Die Arbeiten zur Parkanlage wurden bis 1942 weitestgehend fertiggestellt, allerdings kamen der Denkmalsblock und die dazugehörigen Reliefs nie zur Aufstellung. Nach Beendigung des 2. Weltkrieges bestand von Seiten der Leipziger Stadtverwaltung kein Interesse, das Werk zu vollenden. Durch den Bau der DHfK wurde der Denkmalsplatz um fast die Hälfte verkleinert und gestalterisch angepasst.
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Sonntag 25.09.2005 um 15.00 Uhr

Konzert

Paul Hindemith
Ouvertüre zum fliegenden Holländer wie sie eine schlechte Kapelle morgens um sieben am Brunnen vom Blatt spielt
für Streichquartett

Thomas König
Tantris Epitaph - Reflektionen zum Vorspiel des 3.Aktes von „Tristan und Isolde"
 für Violine, Klarinette und Horn

Es spielt das »Forum-Ensemble« Leipzig

keine Bestuhlung, Eintritt frei


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