Da sich der Stadtumbau in der Großwohnsiedlung vor allem als physischer Gebäudeabbruch darstellt, soll gerade daraus ein offensives Gestaltungsthema unter Nutzung des anfallenden Abbruchmaterials entwickelt werden. Die Tradition des Leipziger Scherbelbergs soll wieder aufgegriffen werden. So genannte Scherbelberge und Deponien sind in Leipzigs flacher Landschaft nahezu die einzigen Erhöhungen und können große Anziehungskraft und gestalterische Prägnanz entwickeln. Aber auch flache, raumgreifende Geländemodellierungen mit dem Abbruchmaterial können den sich in Transformation befindenden Stadtraum der Großwohnsiedlung auflockern und ihm neue charakteristische Raumwirkungen, eine interessante Vegetationsvielfalt und neue Nutzungsangebote verschaffen. Hierzu werden von der Stadt Leipzig und der LWB die Voraussetzungen geprüft und geschaffen werden.
Das Planungsbild des Scherbelbergs wurde im Rahmen der LHASA-Werkstatt zur Umsetzung empfohlen. |


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